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Wirtschaftskriminalitaet in Deutschland --Hinweise --------------- von H.- J. Selenz


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Wirtschaftskriminalitaet in Deutschland
Preussag/TUI AG: Politiker- und Beamtenbestechung.

Da viele meiner Leser einen solchen Vorgang in einem Rechtsstaat für
"voellig undenkbar" halten, hier der Link zur ARD-Sendung
"Bericht aus Berlin" vom 19. September 2003

http://www.tagesschau.de/video/0,1315,OID2341556_RES_NAV_BAB2341206,00.html

in der Herr Dr. Zumpfort, Chef-Lobbyist der Preussag/TUI AG, vor laufender
ARD-Kamera die Politiker- und Beamtenbestechung ganz offen zugibt:
"...Geld in Umschlaegen unter dem Tisch mit wg. das ist vorbei..."
(ab ca. 15:50 min. von 21:53 min. Filmlaenge des ARD-Berichtes)

Als es noch nicht vorbei war...wendete die Preussag/TUI AG ca. 20 Mio. DM
pro Jahr auf, um Politiker, Beamte und Wirtschaftspruefer zu bestechen.
Das Schwarzgeld wurde über eine "Clearingstelle" in der Schweiz verteilt.
Die dokumentierten Milliardenmanipulationen zu Lasten der Aktionaere und
der Staatskasse der Bundesrepublik Deutschland in der Bilanz des ebenso
freigiebigen wie kriminellen Unternehmens, wurden, bei so viel schwarzem
Geld unter dem Tisch, bis dato - selbstverstaendlich - nicht geahndet,
obwohl sie den zustaendigen Strafverfolgungsbehoerden ebenso vorliegen,
wie die Aussage des Herrn Dr. Zumpfort vor laufender ARD-Kamera.

Wer schlaegt schon eine Hand, die so freigiebig und großzuegig fuettert?
Dass der Rechtsstaat Bundesrepublik Deutschland in diesem Sumpf aus Kor-
ruption, Rechtsbeugung und Strafvereitelung langsam aber sicher untergeht,
ist in einem solchem Umfeld offensichtlich unabwendbar.
Ein bedauerlicher Kollateralschaden - sozusagen!

MfG
Hans-Joachim Selenz