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Schwarzbuch

Beiträge des Monats Juni 2007


Vertuschte Verbrechen. Kriminalität in der Stasi

Über das Produkt
Erpressung im Staatsauftrag, Schiebung mit Diplomatenpass, geheimer Waffenhandel oder Urkundenfälschung, Mord und Bigamie Kriminalität gehörte zum Alltagsgeschäft im Ministerium für Staatssicherheit der DDR.Die Autoren enthüllen, wie skrupellos die Stasi ihre Macht fast 40 Jahre lang missbrauchte, um diese Verbrechen zu vertuschen.
Heißes Herz und saubere Hände diese Parole beherrschte die Selbstdarstellung der Stasi, wenn es um ihre Rolle in der DDR ging. Wer nicht daran glauben wollte, dass da Männer ohne Fehl und Tadel streng nach Recht und Gesetz unermüdlich auf Friedenswacht standen, wurde erbarmungslos als Feind verfolgt.Klaus Behling und Jan Eik zerstören die bis heute gepflegte Legende von einer Geheimdienstarbeit, wie sie überall auf der Welt üblich sei.Dabei stellen sie nicht die kriminelle Alltagsarbeit der Stasi, sondern erstmals die ganz gewöhnliche Kriminalität innerhalb dieser selbsternannten Elite in den Mittelpunkt ihres Buches.Auf der Grundlage von Archivrecherchen, Akten und Zeitzeugen-Gesprächen beschreiben die Autoren exklusiv bisher weitgehend verschwiegene Straftaten von Geheimdienstlern der DDR.Sie reichen vom Mord über die Unterschlagung von Millionenbeträgen bis hin zu Entführung, Erpressung und Zuhälterei.

Schwarzbuch VW

Kurzbeschreibung
Beraterverträge für Politiker, Bildung von Scheinfirmen, Geschäfte mit VW durch hochrangige VW-Manager oder Schmiergelder für den Betriebsrat - im "System VW" ist Bereicherung auf Firmenkosten und Käuflichkeit allgemeines Geschäftsprinzip. Jahrelang geduldet von den Gewerkschaften und Wirtschaftsprüfern, aber auch Medien und Staatsanwaltschaft, die mit Autos, Geld, Reisen und politischen Weisungen zum Schweigen gebracht wurden.

Hans-Joachim Selenz zeigt erstmals anhand bisher unveröffentlichten Materials aus VW-internen Quellen das ganze Ausmaß des Skandals und benennt die wichtigsten Akteure - und legt überzeugend dar, wie alle Kontrollmechanismen zur Farce wurden.

Ist Deutschland noch zu retten?

Kurzbeschreibung
Deutschland ist zum kranken Mann Europas geworden. Das Bildungssystem ist miserabel, die Wettbewerbsfähigkeit katastrophal. Die demografische Entwicklung lässt uns einknicken, die sozialen Sicherungssysteme sind marode und produzieren noch mehr Arbeitslosigkeit. Politiker, Wirtschaft und Gewerkschaften schieben sich gegenseitig den schwarzen Peter zu. Wie konnte es so weit kommen? Hans-Werner Sinn gibt aufrüttelnde Antworten und zeigt in einem wegweisenden "Zehn-Punkte-Programm für die Erneuerung der Wirtschaft", was sofort getan werden muss, um Deutschland zu retten.

Die europäische Tragödie. Drei Essays (Gebundene Ausgabe)

Kurzbeschreibung
Nicht nur Deutschland, sondern das gesamte Europa konnte vor dem Ersten Weltkrieg eine hoffnungsvolle Entwicklung erwarten. Tiefe Trauer erfaßt daher den Beobachter, wenn er an die Weigerung der Alliierten denkt, den Ersten Weltkrieg Anfang 1917 durch einen Verhandlungsfrieden zu beenden. Europa wäre als gleichwertiges Machtzentrum neben den USA bestehen geblieben. Ein echtes globales Gleichgewicht. Die Welt hätte heute ein anderes Gesicht. Das aber war infolge der Kriegsbeteiligung der USA unmöglich geworden. Das ist die Kernthese von Ehrhardt Bödecker.

Im zweiten Essay werden die humanen Leistungen Preußens behandelt. Es sind: Religions- und Bekenntnisfreiheit, Abschaffung der Hexenverfolgung, Unterbindung der Sklaverei, Rechtsstaatlichkeit und Bildung. Eine eindrucksvolle Bilanz dieses Staates.

Abschied vom Rechtsstaat II ....von Th. Scheerer

weiter im Anhang

Berlin : Nachrufe : Günter Mentzel (Geb. 1936) ---DER TAGESSPIEGEL 14.06.2007

GlobeGünter Mentzel (Geb. 1936)

Die Stasi archiviert sich selbst....von U. Müller u. S. F. Kellerhoff -- Berliner Morgenpost 15.06.2007

Gutachten erhebt schwere Vorwürfe gegen Führung der Birthler-Behörde - In der Einrichtung arbeiten noch 56 Ex-Stasi-Leute

Berlin - Nur selten ist eine Mitarbeiterversammlung so spannend: Tausend Angestellte der Stasi-Unterlagenbehörde (BStU), saßen gestern Vormittag im großen Saal des Kinos "Cubix" am Alexanderplatz. Direktor Hans Altendorf hatte sie eingeladen. "Die Debatte um die Beschäftigung ehemaliger Mitglieder des MfS bei der BStU hat viele von Ihnen bewegt."

Das System Plauen *Von Karl Doeleke http://www.haz.de/politik/298742.html*

*Das System Plauen*
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> *Viele Akten zum sächsischen Verfassungsschutzskandal sind vernichtet –

Anklage unerwünscht. Korruption und Willkür in der deutschen Justiz

Kurzbeschreibung
Vor dem Gesetz sind alle gleich - manche aber sind gleicher! Wegschauen, Begünstigen, Vertuschen: Die Autoren enthüllen Skandale in der deutschen Strafverfolgung und zeigen, wie die dritte Gewalt den Rechtsstaat aushöhlt.

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