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"Zweimal Gedenken am Bodenreformdenkmal", MAZ, 01.09.2017, von A. Beckmann


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Der Beitrag  in der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 01.09.2017, zeigt eindrucksvoll, wie

besonders in Brandenburg ( „ der kleinen DDR “) , auch 27 Jahre nach dem Zusammenbruch der SED-Diktatur die Verbrechen, Willkür, Verfolgung und Rechtsbruch selbst der Stalin-Zeit verharmlost und ein bißchen schöngeredet werden. Als „weitgehend gerecht“ so der MAZ-Lokalreporter, sehen die Linke  und deren Anhänger  der „Verteilung großer Ländereien an Kleinbauern“  an. Und die in aller Regel unschuldig verfolgten 15.000 Groß - und Kleinbauern

wurden kurzerhand als Nazis und Kriegsverbrecher „eingestuft“.“ „ Sehr unterschiedlich  bewertet“ , so die MAZ weiter, würden Ursachen, Durchführung und Folgen der Bodenreform, und belegt dies mit einer etwas absurden Sitzung der Kyritzer Stadtverordneten, als es um die Erstellung einer Stele für den seinerzeitigen  KPD-Vorsitzenden Wilhelm Pieck mit den Geldern der Stadt ging. Auch die Kommunal-Parlamentarier hatten Gelegenheit, sich über die wahren Ursachen, die Durchführung und die Folgen objektiv informieren können, z.B. durch den den Kyritzern zugestellten Bericht über die Stalin`schen Befehle von 1945 und deren Umsetzung durch seine willigen Vollstrecker.

Trotz der offenbar unerschütterlichen Unbelehrbarkeit hätten die Altgestrigen zumindest ein Wort des Bedauerns für die Abertausenden in den Speziallagern 1945 bis 1949 verhungerten und  elend zugrunde gegangenen äußern können, selbst, wenn diese als „Klassenfeinde“ betrachtet wurden. Beim näheren Hinsehen könnten diejenigen, die Pieck un d seine Rede vom 02.Sept.1945  mit Blumen meinen feiern zu müssen, darüber stolpern, dass die angeblich so beglückten „ Umsiedler “ ( SED-O-Ton für Vertriebene) und Kleinbauern wenige Jahre später durch die Zwangskollektivierung das wahre Gesicht dieser angeblich sozialen Tat erleben durften. Die Not vieler  Menschen wurde 1945  bis 1949 nur als Vorwand für die Vernichtung der vermeintlichen Gegner der Kommunisten benutzt. Die historische Wahrheit müßte eigentlich nicht ewig von politisch aktiven „Ostalgikern“ ignoriert werden. Noch ist Zeit zum Nachdenken über die Bodenreform und die Forschung kann selbst  verbohrten Ansichten  zu Hilfe kommen. Mgs

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