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Schwarzbuch

Otto von Schwerin


Author:

Kerrin Gräfin von Schwerin

Publisher:

Verlag Berlin Brandenburg

ISBN:

978-3-945256-42-8

Pages:

197

Price:

20 Euro

Synopsis:

Table of contents:

Otto Freiherr von Schwerin (1616-1679) entstammte einer pommerschen Adelsfamilie. Nach einem Studium der Jurisprudenz in Greifswald trat er zunächst in den Dienst des brandenburgischen Kurfürsten Georg Wilhelm ein. Unter dessen Sohn Friedrich Wilhelm, dem späteren Großen Kurfürsten, begann er ab 1640 eine steile Karriere. Als Oberpräsident des Geheimen Rats hatte er ab 1658 nach dem Kurfürsten die höchste Stellung in der brandenburgischen Regierung inne. Schwerin genoss als zweiter Mann im Staate das absolute Vertrauen des Kurfürsten. Vom Charakter her kein Beamter, kein Günstling oder Geschäftsmann, diente er dem Landesherrn als Ratgeber und loyaler Mitstreiter, der sich die Freiheit nahm, seine Meinung zu äußern und dem Kurfürsten zu widersprechen, jedoch im Falle von Meinungsverschiedenheiten dessen Anweisungen loyal auszuführen. Schwerins Fähigkeit zu vermitteln und zu versöhnen wurde allseits geschätzt - was ihm in seinem Hauptressort, der Außenpolitik, eine besondere Wertschätzung einbrachte. In den Hauptstädten Europas besaß er einen Namen und galt als unbestechlich. Er war auch der Vertraute der Kurfürstin Luise Henriette, begleitete sie in der Entstehungsphase von Schloss Oranienburg und war Erzieher ihrer drei Söhne, darunter der spätere Preußen-König Friedrich I. Als Otto von Schwerin starb, war er ein reicher Mann. Sein ältester Sohn Otto Graf Schwerin trat ein großes Erbe an: die Güter Altlandsberg im Barnim, Wolfshagen in der Uckermark und Wildenhoff in Preußen.

Autorentext
Dr. habil. Kerrin Gräfin von Schwerin ist Historikerin. Neben ihrer Lehrtätigkeit an den Universitäten Heidelberg, Stuttgart und Berlin (FU) hat sie zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und Sachbücher vorgelegt.

Review:

Otto Freiherr von Schwerin (1616-1679) entstammte einer pommerschen Adelsfamilie. Nach einem Studium der Jurisprudenz in Greifswald trat er zunächst in den Dienst des brandenburgischen Kurfürsten Georg Wilhelm ein. Unter dessen Sohn Friedrich Wilhelm, dem späteren Großen Kurfürsten, begann er ab 1640 eine steile Karriere. Als Oberpräsident des Geheimen Rats hatte er ab 1658 nach dem Kurfürsten die höchste Stellung in der brandenburgischen Regierung inne. Schwerin genoss als zweiter Mann im Staate das absolute Vertrauen des Kurfürsten. Vom Charakter her kein Beamter, kein Günstling oder Geschäftsmann, diente er dem Landesherrn als Ratgeber und loyaler Mitstreiter, der sich die Freiheit nahm, seine Meinung zu äußern und dem Kurfürsten zu widersprechen, jedoch im Falle von Meinungsverschiedenheiten dessen Anweisungen loyal auszuführen. Schwerins Fähigkeit zu vermitteln und zu versöhnen wurde allseits geschätzt - was ihm in seinem Hauptressort, der Außenpolitik, eine besondere Wertschätzung einbrachte. In den Hauptstädten Europas besaß er einen Namen und galt als unbestechlich. Er war auch der Vertraute der Kurfürstin Luise Henriette, begleitete sie in der Entstehungsphase von Schloss Oranienburg und war Erzieher ihrer drei Söhne, darunter der spätere Preußen-König Friedrich I. Als Otto von Schwerin starb, war er ein reicher Mann. Sein ältester Sohn Otto Graf Schwerin trat ein großes Erbe an: die Güter Altlandsberg im Barnim, Wolfshagen in der Uckermark und Wildenhoff in Preußen.

Autorentext
Dr. habil. Kerrin Gräfin von Schwerin ist Historikerin. Neben ihrer Lehrtätigkeit an den Universitäten Heidelberg, Stuttgart und Berlin (FU) hat sie zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und Sachbücher vorgelegt.