A R E - Kurzinformation - Serienfax-/e-mail-Kette Nr. 92 vip-11. Sept. 2005


Liebe, sehr geehrte ARE-Mitglieder und -Freunde,
Mitstreiter für Gerechtigkeit, Rechtstaat, Recht, Eigentum und Wiedergutmachung,
aktive Helfer beim Aufbau im Osten,

Wenige Tage vor der schicksalhaften Bundestagswahl 2005 können wir Ihnen heute eine vielleicht kleine, aber doch konkrete Orientierungshilfe geben, und dies nach der zum Teil aufschlußreichen ARE - Wahlbegleitungskampagne mit den 10 Fragen an die Kandidaten, den Hinweisen zur höchst bedrohlichen Lage des Rechtsstaates (Frage 3 mit Anhang, die einige Überraschungen auslöste!) und der Skizze zum Aufbau Ost. Wir versuchen die objektive Antwort auf die Frage zu geben, wen sollen die Rechtsstaatler nun wählen, wo liegt am ehesten eine Chance zur überfälligen Korrektur der verheerenden Entwicklung, die dazu geführt hat, daß der deutsche Rechtsstaat an sich und in seinem Kern in Frage gestellt ist? Wie kann man dazu beitragen, den dramatischen Niedergang zu stoppen, dessen Meilensteine  n i c h t  n u r  durch das Desaster der systematischen Zerschlagung von Eigentumsrechten markiert sind, die  n i c h t  n u r  die Opfer der "demokratischern Boden- und Industriereform" betreffen und deren eifrig gepflegte fortwirkende "Kontinuität" (so Angela Merkel noch am gestrigen 10.09.) das Land und seine "Rechtswirklichkeit" weiterhin ruiniert?
Bei aller gebotenen Skepsis der aktuellen Politik und der moralischen wie geistigen Verfassung der momentan verantwortlichen Parteiführungen gegenüber geben wir Ihnen hier und heute unsere Empfehlung vor dem Hintergrund der verschiedenen Reaktionen und Wahrnehmungen.

ARE: Zweitstimme für die FDP erscheint sinnvoll - "Bei Direktkandidaten genau hinsehen"
Für die Unterstützung der FDP durch Konzentration auf die Zweitstimme hat sich der ARE - Bundesvorstand nach Auswertung der von Kandidaten von CDU, SPD, Bündnisgrünen und vor allem der FDP ausgesprochen, um die Chancen der von der Tradition her dem Rechtsstaat und dem Mittelstand in seiner tragenden Bedeutung für Deutschland verpflichteten Liberalen konkret zu stärken und so die ohnehin erhebliche Gefahr einer großen Koalition CDU- SPD- dann womöglich noch unter der Führung Merkels- mit der in diesem Fall weiteren folgenreichen Verkrustung der politischen Landschaft und deren Rechtsstaats- Erosion so gut es geht zu verringern.
- "In der Hoffnung, daß im Falle der Abgabe der Erststimme für einen auf Herz und Nieren geprüften Kandidaten, am ehesten wohl der Union, die Zweitstimmen für die FDP nicht verloren gehen, erscheint dies als die geeignete Option" sagte der ARE-Bundesvorsitzende Graf v. Schwerin am Wochenende in Berlin und fügte hinzu: "Man könnte ja - um sicherer zu gehen - auch  n u r  die Zweitstimme abgeben".
- Trotz der höchst anerkennenswerten Hinweise des weiterhin hoffentlich aufsteigenden CDU-Vizechefs Christian Wulff zur von ARE mit vorbereiteten weitreichenden Bundesratsinitiative kann nach ARE-Überzeugung - zumal nach den inhaltlich wie in handwerklich-professioneller Weise - blamablen Auslassungen der Bundesgeschäftsstelle zur Eigentums-, Rechts- und Aufbau-Ostpolitik zur Zeit keine Empfehlung für die CDU wegen des Merkel-Kurses abgegeben werden. Dennoch: Bitte lassen Sie im Zweifel anhand der 10 ARE-Fragen oder auf Ihre eigene konkrete Initiative Ihren Direktkandidaten der Union sich festlegen! Wir haben durchaus vom Unrechts-Kurs Merkel abweichende Kandidatenaussagen erhalten!

- Bei Fragen Ihrerseits helfen wir diese Woche noch gern mit Formulierungshilfen und Auskunft -
oder wir schicken Ihnen die Wahlbausteine für die Parteien zu, die ja auch noch nach dem nächsten Sonntag Sinn machen können. In jedem Fall können wir Ihnen Mut machen:

Wie bisher kann es nicht weitergehen.



Ihre ARE



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