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A R E - Kurzinformation - Serienfax-/e-mail-Kette Nr. 77 vip-5. Mai 2005
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe ARE-Mitglieder, Freunde und Mitstreiter für den Rechtsstaat,
Nachdem wir Sie mit dem 2 seitigen Serienfax Nr. 76 vom 30.April in der Zusammenfassung nach dem Fehlurteil vom 3o.März orientiert haben und zugleich auf die beiden beachtenswerten Termine hinwiesen, nämlich auf das Podium zum "Supergau Deutsche Einheit" am 13. Mai (siehe Seite 2 !) und gleich danach auf den Greifswalder Sonderkongreß am 20./ 21.Mai (siehe Einladung), möchten wir Sie heute vor allem auf die "neue Schlachtordnung" und den Stand des "Unternehmens Phönix" einstimmen und Sie zugleich bitten, uns gerade jetzt im traditionell guten Zusammenhalt auf dem weiteren Weg der Offensive aktiv und beherzt zu begleiten.
Bitte bringen Sie auch Ihre Anmeldungen für die Hotelzimmer in Greifswald auf den Weg. In Borken steht Ihnen Frau Schütz ab 9. Mai bei Rückfragen ständig zur Verfügung. Im übrigen verweisen wir auf die Konferenz-Zentrale im BiG- Bildungszentrum bzw. im Creativhaus Hotel.
Jetzt einige Informationen im üblichen Telegrammstil zur generellen Lage und Entwicklung:
ARE u. Neusiedler-Bund (BNE) stellen sich auf Straßburg-Urteil ein - Umsetzungs-Konzept
" Ich hoffe, wir werden dem desaströsen Fehlurteil vom 30.März doch noch einige Giftzähne ziehen" sagte der ARE-Bundesvorsitzende Manfred Graf v. Schwerin zum Abschluß der vorletzten Runde der Planungsgespräche bei Potsdam zur neuen Formierung knapp fünf Wochen nach dem großen folgenreichen Straßburger Gau zur Lage und Entwicklung der Menschenrechte in Europa.
Wenn auch wesentliche Teile der durch "Straßburg II" erforderlich gewordenen neuen Strategie vertraulich bleiben müßten, so sei doch für den Greifswalder Kongreß und die Orientierung der Rechtsstaatler eine gute Plattform im Entstehen, meinte der ARE-Chef und kündigte politische Gespräche auf entsprechender Ebene in Berlin bereits ab kommende Woche an. Das Motto für die Greifswalder Tagung werde demnach nicht nur sein "Rechtsstaat in Bedrängnis", sondern auch "Wege aus der Krise" , und das durch die weitgefächerte politisch-publizistische Aktion des neuen "Unternehmens Phönix" im In- und Ausland. "Wir werden keine Zeit verlieren", so Schwerin.
Regionaltreffen in Sachsen-Anhalt mit Schwerpunkt der Sammlung aller Neusiedlererben
Nachdem ARE/BNE abermals mehrere Hundert Neumitglieder im Vorfeld der in Kürze anstehenden Straßburger Entscheidung in die gemeinsame Inititiative einbezogen hat, soll am 12. Mai in Teicha bei Halle anläßlich eines Landes-Regionaltreffens, bei dem u.a. die Anwälte Catherine Wildgans und Dr. Thorsten Purps (Prozeßbevollmächtigter beim EGMR) mitwirken, ein landesweiter Appell zur Sammlung aller Eigentumsbetroffenen zwecks gemeinsamen Vorgehens nach Verkündung der Entscheidung zu den "schwarzen Einteignungen" lanciert werden. Alle Beobachter rechnen mit einem Erfolg. In den jungen Ländern sind mindestens 90.000 Familien betroffen, die Neusiedler-Erben arbeiten eng mit den Opfern der Verfolgung 1945-1949 zusammen, erst recht nach dem 30. März d.J. und aufgrund des Basisvertrags mit ARE von 1999.
Wie sich das neue Deutschland darstellt: Das Auswärtigen Amts zum Europarat Straßburg
Zitat:"...arbeitet Deutschland intensiv an den Programmen mit und gehört mit einem Anteil von 12,7 % am Europarat-Haushalt gleich 170 Mill. Euro zu den größten Beitragszahlern. Die BRD ist bestrebt, die Rolle der deutschen Sprache stärker hervorzuheben...." (Anmerkung: in beiden Verhandlungen vor der Großen Kammer des EGMR plädierte nur die Bundesregierung allein in Englisch, dies trotz der Anwesenheit von rd. 95 % deutscher Teilnehmer/ Zuhörer.
Nochmals der Veranstaltungshinweis: Regionalveranstaltung am 12. Mai um 17.00 Uhr im "Gasthaus zur Teicha" in Teicha bei Halle (s. oben)
Ihre ARE
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