A R E - Kurzinformation - Serienfax-/e-mail-Kette Nr. 49 vip- 02. Oktober 2004


Sehr geehrte Damen und Herren ,
liebe ARE-Mitglieder und Mitstreiter für den Rechtsstaat,

T r e n d w e n d e ?

Ja, manches spricht dafür! Eine Woche nach der entscheidenden mündlichen Verhandlung vor der Großen Kammer des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) und zwei Wochen nach der in der ARD gesendeten 45-Minuten-Dokumentation "Enteignet für die Einheit?" ist mehr Bewegung entstanden, als wir alle noch vor einem Jahr erhoffen konnten.

Die spürbare und fortschreitende Veränderung in der öffentlichen Wahrnehmung, der entstandene Druck auf die verantwortliche Politik vor dem Hintergrund des galoppierenden "Abbau Ost" , der jetzt sogar zur gefährlichen "Schieflage West" beiträgt und das Staunen über die häufig blamable Rolle der deutschen Justiz und deren Entlarvung rückt seit Jahresbeginn mehr und nachhaltig ins Zentrum des Geschehens, trotz fortgesetzter Totschweige-/ Abwiegelungs- und Aussitzversuche....
Seit Januar ist einiges an Bedrohlichem für die Unrechtler im Lande zusammengekommen:

  • Zum ersten der Paukenschlag des einstimmigen EGMR- Urteil vom 22.01.2004 gegen die massenhaften zynischen Menschenrechtsverletzungen des räuberischen BRD- Fiskus gegenüber den Neusiedlern und ihren Erben

  • Zum zweiten die wissenschaftliche Untermauerung des " deutschen Super-Watergate " durch das Paffrath-Buch "Macht und Eigentum", worin eindrucksvoll das bestägt wurde, was fast alle wußten oder zumindest ahnten.-Daß die verantwortlichen Unrechtler und ihre opportunistischen Mitläufer, leider auch aus den Medien, über die die meisten Unrechtstatbeständ - seit 1991 in allein  z w ö l f  verschiedenen Bereichen - genau Bescheid wissen, ist klar.
    Dank tausender von Briefen Betroffener, aber auch der ARE-Serienfaxe und -emails ebenso wie z. B. der Aufklärungsarbeit von G. Kleindienst, aber auch der ausdauernden Aktionen von W. Haars, H. Nilges, D. Herrlein-Ramdohr u. a.m. kann niemand aus der politischen Klasse noch ernsthaft behaupten, die bekannten Tatsachen seien ihm oder ihr neu. Neu ist nur der stärker werdende Handlungsdruck.

  • Zum dritten läßt sich also festellen, daß sich in der BRD-Öffentlichkeit eine Trendwende hin zur Kurskorrektur ausmachen läßt. Hierzu trägt bei die lebhafte Diskussion zur Frage : "Was nun tun mit den oder für die jungen Länder ?", aber auch die Ratlosigkeit der Zuständigen mit ihren Verschleierungsversuchen, was die Hauptgründe der Misere angeht, die Sie und wir alle natürlich längst kennen. -Es kommen noch andere gewichtige Entwicklungen hinzu : z. B. die neuere, mühsam und aufwendig erstrittene Rechtsprechungsentwicklung in einigen Bereichen, die langsam aber stetig vorankommenden Aufklärung und Aufarbeitung des LPG-Unrechts, sogar die für die Altkadernetze in Verwaltung, Politik und Wirtschaft der jungen Länder näherrückende bedrohliche "Stunde der Wahrheit", auch im Zusammemhang mit Rechtsbeugung, Rechtsverstößen verschiedener Art und dem häufigen, jetzt heftig hochkommenden Subventionsmißbrauch zu Lasten der EU und ihrer sowie der innerdeutschen Fördermillionen, oft für Nichtberechtigte ...( usw. )

  • Zusammenfassend: Es besteht kein Grund mehr zu Pessimismus oder gar zur Resignation, trotz Kopfschüttelns, ungläubigen Staunens und berechtigter Wut über das unglaubliche Verhalten der Beschädiger des Rechtsstaates. Der interessante hoffnungsvolle Ablauf der mündlichen Verhandlung am 22. September vor dem EGMR sollte alle Rechtsstaatler, ob persönlich betroffen oder nicht, zum intensiven Einsatz, aber auch zu besonders aktiver Unterstützung ermutigen. Für die entscheidende und für unsere Sache lebenswichtige Begleitung der Offensive der nächsten hundert Tage - bis zur Straßburger Urteilsverkündung zu "Straßburg II" also - braucht unser Zusammenschluß mehr Geld, z.B. für die verstärkte Öffentlichkeits- und Dokumentationsarbeit, auch nach den zwei großen, kürzlich gesendeten TV-Filmen und bedeutenden klaren Beiträgen in "DIE ZEIT", FAZ, Financial Times Deutschland, Magdeburger Volksstimme , Junge Freiheit usw., deren Entstehung durch objektive Information möglich wurde.

    Bitte schicken Sie uns, wenn irgend möglich, per Überweisung gleich eine "Spritze" groß, mittel oder klein- selbst eine Sammlung von Briefmarken wäre willkommen. Bitte handeln Sie jetzt - es lohnt sich wirklich! Und werben Sie aus dem Kreis Ihres Vertrauens!
    Zusätzliche Nachweise unserer ehrenamtlichen Aufwendungen können wir Ihnen gern zukommen lassen.Heute aber zunächst anbei eine Übersichts-Skizze unserer Erfolge,die "gar nicht ohne" sind...

    Bis auf bald -und herzliche Grüße vom ARE- Vorstand und vom ARE-Arbeitsteam   Ihre

    Manfred Graf v. Schwerin(Bundesv.) und
    Dorothea Herrlein-Ramdohr (Stellv.u.Schatzmeisterin)



    Gs/ 27.09.2004



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