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A R E - Kurzinformation - Serienfax-/e-mail-Kette Nr. 46 vip- 11. September 2004
Sehr geehrte Damen und Herren , liebe ARE-Mitglieder und Mitstreiter für den Rechtsstaat,
auch diese Woche gibt es wieder Neuigkeiten, von den Vorbereitungen für die Teilnahme an der mündlichen Verhandlung, dem skandalösen Wahlkampf der PDS, bis hin zur öffentlichen Anerkennung der Arbeit der ARE und ihrer Mitglieder. Für Sie wie immer vorab die neuesten Informationen und Entwicklungen fast im Telegrammstil. Reaktionen Ihrerseits erbeten!
Dokumentation "Enteignung für die Einheit": Zusätzliche Sendetermine. Zunächst wird die ARD am 15. September die 45minütige Dokumentation mit dem Titel: "Enteignung für die Einheit?" - Vor Gericht: Der Kampf um das alte Eigentum, von Oliver Merz und Thomas Michel, zu reichlich später Stunde - nämlich erst um 23 Uhr! - austrahlen. Für alle, die keinen Videorecorder besitzen und die Sendung nicht aufnehmen können, gibt es jetzt glücklicherweise eine Alternative: Am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit wird die
Sendung nochmals im SWR gezeigt und am 4. Oktober erneut auf Phoenix (Die Uhrzeiten sind noch nicht bekannt, werden aber, sobald sie feststehen, mitgeteilt, evtl. bitte ab 23.09 nachfragen).
Mündliche Verhandlung in Straßburg: Treffen der "Schlachtenbummler" in Kehl. Am 21. September treffen sich alle, die als Beobachter für die ündliche Verhandlung in Straßburg am 22. September angemeldet sind, in Kehl, vor Straßburgs Toren.Wir fahren von dort mit einem Shuttle-Bus gemeinsam zum EGMR. Das Interesse an der Teilnahme ist, wie erwartet, sehr groß, deshalb noch einmal der Hinweis: Wer sich entschließen sollte, doch noch mitzukommen , kann sich bis Montag ,den 13. September 12 Uhr, über das ARE-Zentrum in Borken/Hessen anmelden.
Wahlkampf in Brandenburg und Sachsen: Dreiste Bauernfängerei durch die PDS. Mit dem Slogan "Hände weg von der Bodenreform" wirbt ausgerechnet die PDS in Brandenburg um Wählerstimmen. Offensichtlich verlässt sie sich darauf, dass nach fast 60 Jahren kaum noch jemand weiß, was es mit der Bodenreform wirklich auf sich hatte. So, meint sie, könnte sie mit Stimmenfang bis zur Wahl den „Rächer der Enterbten“ spielen. Dennoch wehrt sie sich gegen jegliche Wiedergutmachungsansprüche der enteigneten Bauern und Großgrundbesitzer. – „Hände weg von der Bodenreform“ bedeutet im Klartext für die PDS : Keine Rückgabe oder Entschädigung für Neusiedler oder Alteigentümer, keine Konkurrenz für Altkader und keine Investitionen für den Osten. Stattdessen staatliche Programme, West-Ost- Geldtransfer ohne Ende, und das möglichst bis an den Rand des Staatsbankrotts der ungeliebten BRD. Und was dann? Man wird ja doch wohl als PDS (besonders neuerdings) vom neuen Anlauf für den Sozialismus träumen dürfen...
Straßburg-Nachlese und Schwerpunkte in den jungen Ländern: 7 Regionalveranstaltungen! Innerhalb von vier Wochen, vom 29.Sept.(Sachsen) bis zum 28.Okt.(Hohendorf/Vorpommern) finden allein sieben ARE-Landesveranstaltungen zwecks Information und Öffentlichkeitsarbeit zur Nachlese und weiteren Begleitung ("Straßburg II, I und (neu!)III") statt. Fachleute, auch
Prozeßbevollmächtigte, sind jeweils vor Ort. Einzelheiten im Internet oder über das ARE-Büro. Aktionsgemeinschaft für den "Bürgerpreis der Deutschen Einheit" vorgeschlagen. Die ARE wurde für die von der Bundeszentrale für politische Bildung vergebene Auszeichnung vorgeschlagen, und zwar vom Bund durch die Bundesrepublik Enteigneter Juden (BBEJ). Der Antrag kam aus dem Ausland. Der ARE-Bundesvorsitzende Manfred Graf von Schwerin wertete diesen - wenn auch chancenlosen - Antrag als Anerkennung für den breit angelegten ehrenamtlichen Einsatz für den Rechtsstaat und dessen Bedeutung gerade auch für die jungen Länder.
Ihre ARE
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