A R E - Kurzinformation - Serienfax-/email-Kette Nr. 40 vip- 17.Juli 2004
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe ARE-Mitglieder und alle Mitstreiter für den Rechtsstaat,
die aktuellen Ereignisse haben es wieder ins ich! Die neuesten Entwicklungen in Straßburg treiben unsere Sache voran, alles spitzt sich auf das II: Halbjahr und den Jahresbeginn 2005 zu. Volle Unterstützung unserer "90-Tage-Offensive" vor dam EGMR-Verfahren ist angesagt, gerade auch in der politisachen Szene der BRD. Ebenso bedürfen die ARE-Einzelaktionen Ihrer tätigen Mithilfe!
Straßburg: Verfahren der Neusiedler-Erben geht ebenfalls vor die Große Kammer Wie wir soeben erfahren, ist die von der Bundesregierung erfolgte Anrufung der "Großen Kammer" gegen das Urteil vom 22. Januar beim Europäischen Gericht für Menschenrechte angfenommen worden. Wir meinen, daß dies vor allem aus "atmosphärischen Gründen" geschah. Die mündliche Verhandlung soll voraussichtlich Ende des Jahres oder im Januar 2005 stattfinden. Dies würde bedeuten, daß im nächsten halben Jahr auf europäischer Ebene drei Verhandlungen stattfänden: über die "schwarze" und die "rote" Enteignung sowie den Subventionsmißbrauch im Zuge des EALG-Flächenerwerbsprogramms - Beihilfeverfahren für Nichtberechtigte (ARE-Pechstein-Verfahren) - Unser Motto: "Gespannt nach Europa schauen, aber hier offensiv handeln!"
Wolfshagen: Bodenreform-Denkmal wird zum Denkmal für die Opfer umgewidmet Am Samstag, den 26. Juni 14 Uhr hat in Wolfshagen (bei Straßberg in der Uckermark) eine Gedenkfeier stattgefunden zur Erinnerung an das im Zuge der "Bodenreform" im Jahre 1945 und auch danach geschehene Unrecht und an die von Vertreibung, Verfolgung und Diskriminierung betroffenen Opfer. Bereits am 31. August 2003 hatte die ARE eine würdige und vielbeachtete Feierstunde am Bodenreformdenkmal in Kyritz durchgeführt. Damit wurde ein wirksames Zeichen gegen postkommunistische Glorifizierung und Geschichtsverfälschung gesetzt. Nun soll auch der in Wolfshagen - an der Bundesstraße 198 zwischen Prenzlau und Woldegk - stehende Gedenkstein ebenfalls den Betroffenen, die unter Verfolgung und Enteignung, Vertreibung, Zwangskollektivierung, LPG- und neuem Fiskalunrecht so schwer zu leiden hatten und noch immer leiden, gewidmet werden. Die Veranstaltung - unter der Hauptinitiative der ARE-Aktionsgruppe "Uckermark" - mit einer Kranzniederlegung und Gedenkansprachen am Denkmal wurde musikalisch umrahmt und fand von 14 bis 15 Uhr statt. Es sprachen vor allem der Superintendent i.R. Dr. Ulrich Woronowicz und der ARE-Bundesvorsitzende Manfred Graf v. Schwerin
Bildung einer Enquete-Kommission zur "Zwischenbilanz des Wiedervereinigungsprozesses" Dringlicher denn je: Um nach 15 Jahren eine aktuell-objektive und weiterführende Untersuchung der Geschehnisse im Wiedervereinigungsprozeß zu gewährleisten, verstärken sich Bemühungen, im Deutschan Bundestag die Einsetzung einer überparteilichen Enquete-Kommission zu erreichen.
Der neue, aktuell überarbeitete Internet-Auftritt der ARE: Das zu sehen, gehört dazu! Unter der neuen Internet-Adresse "www.are-org.de" können Sie sowohl aktuelle Informationen als auch unser umfassendes Archivmaterial begutachten und nutzen. Es besteht die Möglichkeit der Kontaktaufnahme für Fragen, Anregungen Mitteilung neuer Erkenntnisse oder Kritik, die einfach über das Netz an den zuständigen ARE-Mitarbeiter gelangt. So erreichen Sie uns jederzeit und preiswert auf dem "Neuzeit-Kurzweg". Die meisten Beiträge können Sie sich auch auf Ihren privaten PC herunterladen. Nutzen Sie auch unser freies Forum, worin Sie Ihre eigenen Beiträge zur Diskussion stellen und sich mit anderen zu den verschiedenen Sachverhalten - auch zum eigenen "speziellen" Fall - sachlich austauschen können.
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