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A R E - Kurzinformation - Serienfax-/e-mail-Kette
Nr. 119 vip-03. Okt. 2006
Liebe ARE-Mitglieder und Freunde,
heute beginnt unsere nachhaltige Herbstoffensive:
ARE- Internet-Auftritt - neue Chancen und Möglichkeiten für Vorwärtsstrategie !
Rechtzeitig zum Beginn der ARE- Herbstkampagne 2006 mit einer Reihe von politischen
Vorschlägen und Vorstössen, publizistischen Informationen und Enthüllungen, neuen rechtswissenschaftlichen , aktuellen politikwissenschaftlichen und historischen Beiträgen und Dokumentationen treten wir heute offensiv mit einem nagelneuen Internet-Auftritt unter www.are-org.de in die deutsche und internationale Öffentlichkeit. Der ARE- Allianz, seit 1996 in moderner Kommunikation ein Vorreiter, gelingt damit der Sprung in erweiterte, schnellere und vertiefte wirkungsvolle Öffentlichkeitsarbeit.
Das Content Mangement System Drupal schafft die Möglichkeit, wichtige Meldungen und
Informationen aller Art schnellstens bekannt zugeben und zu verbreiten. Gleichzeitig wird die Übersichtlichkeit und Struktur so deutlich herausgearbeitet wie dies das neue System jetzt erlaubt. Auch gibt es eine Menge neuer Möglichkeiten zur Kommentierung der Beiträge und im Diskussionsforum zur Beteiligung der Besucher. Wichtig ist übrigens die jetzt eingebaute
Suchfunktion zum raschen Auffinden von Beiträgen und Informationen, z.B. zu bestimmten Stichworten und/oder Autoren. Insgesamt gesehen, erhöhen wir mit unserem CMS beträchtlich die Reichweite und damit die Wahrnehmung für wichtige, auch neue Kontakte.
Wir etablieren die ARE-Webseiten als d i e maßgebliche Informationsquelle und aktuelle Orientierungshilfe zur Gesamthematik: "Rechtsstaatlichkeit, Freiheit, Recht und Eigentum" und alle damit zusammenhängenden Probleme und Fragen. Von Bedeutung ist dies auch angesichts der zentralen Stellung der Allianz im Kreis der auf rund zwanzig Mitglieds- und Kooperationsverbände und -gruppen gewachsenen Organisation Wir nehmen die heutige Sondermeldung zum Anlaß, alle interessierten Mitstreiter und Leser zu bitten, sich bei uns möglichst sofort als Nutzer der ARE-Seiten zu registrieren ( unter http://www.are-org.de/are/?q=user/register- dort aufgeführtes Formular ausfüllen )., So
werden Sie aktiv dabei sein und z.B. bei den Forumsdiskussionen mitwirken. Willkommen!
Regionalarbeit: Neues Zentrum in Mecklenburg-Vorpommern - Aktionsgruppe Leipzig
Die Einschaltung in die Landespolitik und Gesamtentwicklung der jungen Länder, besonders in die Fragen der Wirtschaft, Kultur, Landwirtschaft und Umwelt vor dem Hintergrund der ARE-Aufgebenstellung und des aktuellen Aktionsprogramms hat - nach der offensiven Wahlbegleitung z.B. jüngst in Mecklenburg-Vorpommern - zur Errichtung
zweier neuer Aktionszentren geführt:das eine in Leipzig, das zweite in Witzin bei Güstrow Einzelheiten gehen zunächst an die in Sachsen und MV wohnenden Mitglieder/Mitstreiter.
Jürgen Roth und Peter Fischer lesen in Potsdam: ARE-Treffen zur Büchervorstellung
Am Freitag, den 27.Oktober d. J. um 19 Uhr findet im Saal des katholischen Pfarramts St. Peter und Paul in Potsdam ein von ARE organisiertes Informationstrffen statt, bei dem als Schwerpunkt zwei Lesungen aus kürzlich erschienenen Büchern stattfinden werden. Erfolgsautor Jürgen Roth liest aus dem vielbeachteten Sachbuch "Der Deutschland-Clan" (erschienen im Eichborn-Verlag).Hierzu ist eine intensive Grundsatz-Diskussion vorgesehen. Autor und Journalist Peter Fischer liest aus seinem neuen Roman "Der Schein", einem bemerkenswerten Werk mit starken Bezügen zur deutsch-deutschen Geschichte nach 1945. Wir bitten die an einer Teilnahme Interessierten um kurze Nachricht, z.B. per Fax oder Mail.
Bitte beachten Sie die Informationen auf S. 2 zur Datenbank und die Liste der 18 Verbände. Hier nochmals die ARE-Konto-Nr.7001506, Deutsche Bank, BLZ 200 700 24
Ihre ARE.
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ARE- FAX/ E-MAIL/ Kette 119 ----- Seite 2
Wortbeitrag in der Diskussion bei der Anhörung der von der Bundesregierung berufenen
Expertenkommission am 6. Juni 2006, aufgezeichnet vom Zentrum f. Zeithistorische Forschung
"Hier nur einige Fragen zur Anregung der Hinterfragung: Herr Vorsitzender, es stellt sich die Frage, ob die gravierende Bedeutung der fortwirkenden Konsequenzen der kommunistischen Gewaltherrschaft bei den Überlegungen, Gesprächen und Ausarbeitungen in das entsprechende Licht gerückt beziehungsweise in ihrer doch beträchtlichen und unterschätzten Bedeutung voll gewürdigt worden sind oder gewürdigt werden.- Wenn wir die Spitze des Eisbergs sehen, den Krawall in der Gedenkstätte in Hohenschönhausen oder auch die Fakten in Strausberg und anderswo, dann täuscht man sich, wenn man das jetzt als eine Art "Bumerangvorgang" abtut. Es täuscht darüber hinweg, daß wir in den neuen Ländern im großen Stil eine Renaissance der Legitimierung der Gewaltherrschaft erleben, die man sich hier im Saal offenbar nicht so richtig vorstellen kann. Diese Entwicklung wird ja manchmal auch aufgehalten von einigen aktiven, vor Ort aktiv Tätigen. - Das, was der Vertreter der Gedenkstätte Hohenschönhausen und die Vertreter der Union der Opferverbände sagten, aber auch vor allem, was Freya Klier gesagt hat, ist so zu deuten: man merkt da wirklich, daß man hier den Kontakt mit der Realität- und mit der Bevölkerung vor Ort hat. - Weiterhin: Die Jungen Länder bestehen doch überwiegend aus ländlichen Räumen und wenn jetzt hier die Debatte "Berlin" und evtl. Dezentralisierung hochkommt, dann fragt man sich,
wie antwortet man auf Fragen der Menschen in den ländlichen Räumen angesichts einer
Entwicklung, die in den letzten Jahren sogar zugenommen hat und die, glaube ich, Herr Gauck als Einziger kurz erwähnt oder gestreift hat. Wir haben eine dramatische, wirklich eine dramatische Zunahme nicht nur der Verklärung, sondern der praktischen Wiederbelebung von SED- und DDR-Gedankengut. - Ich weiß wovon ich spreche. Wir, die ARE mit ihren Gruppierungen, haben in den letzten Jahren etwa 100 Regionalveranstaltungen durchgeführt, vor allen Dingen auch mit der ländlichen Bevölkerung und deren Nöten.Und nun frage ich mich, was ich jetzt beim nächsten Treffen an diesem Freitag, das nächste wieder eine Woche darauf, den Fragenden aus den Dörfern sagen soll hierzu. Weil der Eindruck besteht, daß man die gravierende Folge der Begünstigung gewisser Alt- oder Altkaderstrukturen überhaupt nicht sehen will oder nicht sehen kann oder übersehen soll. Denn irgendwie muß man ja bei all den Dingen, die nicht funktionieren beim sogen. "Aufbau Ost" die Frage stellen: Wem nützt das Ganze denn, für wen wird's so gemacht? - Und da können wir ihnen natürlich Antworten geben. Es ist in einem Wortbeitrag ja erwähnt worden, was z.B in Strausberg und in Halle und anderswo passiert. Ich kann nur die Bitte äußern, die Frage zu stellen und ihr konkret nachzugehen, die Frage nach den fortwirkenden Konsequenzen und nach dem, was sich auch in letzter Zeit entwickelt. Über die grundsätzliche Diskussion hinaus und bei allem Ernst, mit dem die Expertenkommission gearbeitet hat, muß m.E. ferner die Frage gestellt werden nach der Ausgangssituation. Führt das nicht zur Einsicht, daß eine Kommission zwecks Darstellung einer grundlegenden Zwischenbilanz "17 Jahre deutsche Einheit" dringlich ist?. Wäre es dabei nicht sogar erforderlich, auch einmal das Zustandekommen der Einheit und das Zustandekommen des Einigungsvertrages und einiger Zusammenhänge im Rahmen einer solchen Enquetekommission oder einer ähnlicher Einrichtung objektiv näher zu untersuchen und bekannt zu machen? Dies vielleicht auch in der Fortsetzung Ihrer dabei unabhängigen Arbeit? Vielen Dank."
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